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31.03.2011 - Reservisten wehren sich gegen die Spar-Attacke der ARD

Bonn - Reservisten zeigen nicht nur Solidarität – sie leben sie: Bereits zum zweiten Mal will das Erste Deutsche Fernsehen (ARD) auf Kosten der kämpfenden Truppe am fernen Hindukusch Geld einsparen. Ab 1. April sollen die Übertragungen via Satellit nach Afghanistan einstellt werden.



„Wir haben als Reservistenverband 200.000 gelbe Schleifen und eine halbe Million Aufkleber mit dem Symbol der Solidarität für die Soldaten im Auslandseinsatz verteilt. Jetzt heißt es, den symbolischen Solidaritätsbekundungen auch Taten folgen zu lassen“, sagt Gerd Höfer, Präsident des Reservistenverbandes. Er ruft alle acht Millionen Reservisten dazu auf, sich für einen Fortbestand der Übertragung des ARD-Programms nach Afghanistan einzusetzen.

Mit Briefen an die ARD-Vorsitzende Monika Piel können Reservisten ihren Unmut zum Ausdruck bringen. „Die Reservisten können auch ihre Wahlkreisabgeordneten mobilisieren“, so Höfer in einem Aufruf, der an alle 106 Geschäftsstellen des Reservistenverbandes in ganz Deutschland ging. Der Verbandspräsident wird in den kommenden Tagen selbst an den Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Hellmut Königshaus, sowie an die WDR-Intendantin Monika Piel, die derzeit den ARD-Vorsitz innehat, schreiben. „Auf dem Rücken der Soldaten, die am Hindukusch jeden Tag ihr Leben riskieren, darf nicht gespart werden“, sagt Höfer wütend.

In Afghanistan sind zurzeit 5.166 Soldaten im Kriegseinsatz, unter ihnen sind 395 Reservisten. Sie alle zahlen ihre GEZ-Gebühren weiter. Eine Befreiung von diesen Gebühren gibt es für Soldaten nicht einmal dann, wenn sie ledig sind und ihren Fernseher in der heimischen Wohnung über Monate nicht nutzen können. Die Rundfunkanstalten der ARD erhalten zusammen etwa 5,3 Milliarden Euro pro Jahr aus dem GEZ-Gebühren-Topf. Die Übertragung nach Afghanistan kostet die ARD etwa eine Million Euro pro Jahr.

 

Quelle: Bundesgeschäftsstelle des VdRBw Sachgebiet Presse und Information

 

Protestbrief-Muster_ARD.pdf

Unterschriftenliste_ARD.pdf


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